Zitat aus dem F.A.Z. Feuilleton:
"Der Zeitung „Politiken“ berichtete die Eignerin des „Club Erotica“, die Lage sei verzweifelt. Nicht einmal vor dem Fest der Liebe, das früher Spitzenumsätze garantierte, sei anderes als klamme Laufkundschaft vorbeigekommen. Derzeit offeriere man schon zwei Mädchen zum Preis von einem. „Es wird“, folgert die professionelle Expertin messerscharf, „am Sex gespart.“ Nun könnten sich die allzu sparsamen Dänen bei den benachbarten Norwegern ein Beispiel nehmen, wo seit dem 1. Januar alle Prostitution verboten ist und mit strengen Bußen verfolgt wird. Die Norweger sitzen zwar als skandinavische Scheichs auf einem Billiardenvermögen von Öl und Gas, haben bei alldem aber nie vergessen, dass es auch 2009 die Zuneigung und Liebe im engeren Familienkreis ist, die wirklich zählt. Diese preiswerten Werte, das lehrt uns 2009 schon jetzt, sind eh nicht mit Geld zu bezahlen."
Tja, hier in Irland wird man das nicht so spueren, da hier Prostitution auch verboten ist. die Liebe der Iren gehoert doch eher dem Bier. Ich frage mich allerdings schon - in Rueckblick auf den letzten Blogeintrag, was sich daraus Schlussfolgern laesst, ob Ehrenamt auch aus dieser Situation helfen kann.
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