Montag, 5. Mai 2008

So faengt man an

So faengt man an:
1. Moeglichkeit:
Es regnet, man lauft durch die fremde Stadt und das erste, was man wahrnimmt ist, dass alle Dinge doppelt so teuer sind wie gewohnt. Man verlauft sich und alles ist doof (=Samstag abend)
2. Moeglichkeit:
Die Sonne scheint. Man verlauft sich zwar auch, doch nachdem man jemanden nach dem Weg gefragt hat, erfaehrt man, dass dieser auch bei deiner Firma arbeitet und dir auch gleich ein Zimmer anbietet. Bei der Firma quatscht man einen deutschen Motorradfahrer an (Nummernschild hat ihn verraten) und kennt schon den zweiten Kollegen (fehlen nur noch 1998). Dieser nimmt dich auf seiner Maschine mit und laedt dich zu nem Treffen mit anderen ein (nur noch 1993 fremde Kollegen). nach einigen pints, weiteren Zimmerangeboten und cafe latte trifft man sich in einem weiteren Cafe mit weiteren Kollegen. Jetzt kennt man schon Polen und einen Dutch. (1985)
Mit viel guiness und cafe latte schlaeft es sich dann ganz gut - wenn das kein chilliger Start ist.

emotionales Lernen

Bei meinem Gedaechtnistrainer habe ich gelernt, dass man sich Begriffe leichter merken kann, wenn sie emotional besetzt sind. Besonders gut geht das mit erotischen oder angstmachenden Emotionen.

Heute habe ich gelernt, dass man hier weder Portmonee noch moneybag sagt, sondern wallet. Denn ich musste dem freundlichen, aber leider seltsam (gaelisch) sprechenden Herren vom Busunternehmen erklaeren, dass der letzte Ort, an dem ich meine Brieftasche gesehen habe, einer seiner Busse war. Schon doof, wenn man im Laden steht (man kann hier entspannt bis 6 pm einkaufen - trotz Feiertag) und kein Geld hat. Ach und der Ausweis is natuerlich auch drin, den ich morgen brauche, um mein Konto zu eroeffnen, damit ich neues Geld verdienen kann. und die Kreditkarte und die ec- Karte.

Leider ist es nicht meine Art, an dieser Stelle zusammen zu brechen, zu weinen und mich verzweifelt auf den Boden zu schmeissen. Sondern habe stattdessen mich wieder zur Busstation begeben und mir der interessanten Sprache ausgesetzt.
Der Bus, indem der Busfahrer sass, der mein wallet hatte ist just in diesem Moment wieder zur Station gekommen. Suess fand ich, dass der Fahrer meinte, nachdem ich ihn erklaert hatte, dass ich ja eigentlich nur Probe gefahren bin fuer meinen morgigen Arbeitstag, das er sich freut mich morgen wieder zu sehen, da er die Strecke staendig f'aehrt. Das ist doch echt putzig, oder?