Montag, 5. Mai 2008

emotionales Lernen

Bei meinem Gedaechtnistrainer habe ich gelernt, dass man sich Begriffe leichter merken kann, wenn sie emotional besetzt sind. Besonders gut geht das mit erotischen oder angstmachenden Emotionen.

Heute habe ich gelernt, dass man hier weder Portmonee noch moneybag sagt, sondern wallet. Denn ich musste dem freundlichen, aber leider seltsam (gaelisch) sprechenden Herren vom Busunternehmen erklaeren, dass der letzte Ort, an dem ich meine Brieftasche gesehen habe, einer seiner Busse war. Schon doof, wenn man im Laden steht (man kann hier entspannt bis 6 pm einkaufen - trotz Feiertag) und kein Geld hat. Ach und der Ausweis is natuerlich auch drin, den ich morgen brauche, um mein Konto zu eroeffnen, damit ich neues Geld verdienen kann. und die Kreditkarte und die ec- Karte.

Leider ist es nicht meine Art, an dieser Stelle zusammen zu brechen, zu weinen und mich verzweifelt auf den Boden zu schmeissen. Sondern habe stattdessen mich wieder zur Busstation begeben und mir der interessanten Sprache ausgesetzt.
Der Bus, indem der Busfahrer sass, der mein wallet hatte ist just in diesem Moment wieder zur Station gekommen. Suess fand ich, dass der Fahrer meinte, nachdem ich ihn erklaert hatte, dass ich ja eigentlich nur Probe gefahren bin fuer meinen morgigen Arbeitstag, das er sich freut mich morgen wieder zu sehen, da er die Strecke staendig f'aehrt. Das ist doch echt putzig, oder?

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